5 Gründe die du noch nicht kennst, warum Krafttraining gut für dich ist

Gleich vorweg: In diesem Artikel geht es nicht darum, dass Krafttraining die Muskulatur strafft und die Stoffwechselrate erhöht, was wiederum bedeutet, dass du im Schlaf Körperfett verlierst. Denn das weißt du ja wahrscheinlich schon…

Krafttraining macht doch noch weit mehr als das.

Nachfolgend 5 weitere Gründe, warum du Krafttraining machen solltest: 

1. Selbstvertrauen

Wenn das Krafttraining das du absolvierst gut strukturiert ist, ist es in der Regel so, dass du dich innerhalb eines Trainingsprogramms in jedem Training steigerst. Du bewegst mehr Gewicht oder machst mehr Wiederholungen mit demselben Gewicht wie im letzten Training. 

Du wirst stärker. Das ist die sogenannte Anpassung des Körpers an das letzte Training – die Steigerung. Erfolge im Training produzieren direkt Selbstvertrauen.

Selbstvertrauen heißt, dass ich mir selbst vertraue in bestimmten Situationen.

Von der Größe unseres Selbstvertrauens hängt auch die Qualität unserer Erfolge im Alltag ab. Wer dem Druck des Trainings – Druck wörtlich im Sinne von dem Gewicht, dass beim Bankdrücken oder einer Kniebeuge auf einem lastet – standhalten kann, der hält auch besser dem Druck des Alltages stand.

Wer weiß, was er im Training im Stande ist zu bewegen, der traut sich auch Dinge, die er sich ohne dieses Wissen vielleicht nie getraut hätte. 

Eine durch intelligentes Krafttraining hervorgerufene bessere Körperhaltung wirkt sich sowohl positiv auf die Psyche als auch auf die Ausstrahlung und die Wahrnehmung durch andere Menschen aus.

2. Geistige Performance und psychisches Wohlbefinden fördern

Unser Gehirn belohnt uns wenn wir trainieren, denn es werden dabei Opioide ausgeschüttet und wir fühlen uns gut.

Muskelsignalstoffe steigern die geistige Leistungsfähigkeit akut und langfristig und ebenso die Stimmungslage.

Deshalb fallen uns oftmals beim Spazierengehen Dinge besser ein als am Schreibtisch und im Job, wenn man es eigentlich gerade braucht.

Diese Wachstumsfaktoren, die von der Muskulatur gesendet werden, wirken akut während sich die Muskeln bewegen und verbessern die Gehirngesundheit, in dem sie Synapsen bauen und die Neuronen schützen. 

3. Knochendichte

Durch Krafttraining werden die Knochen mit Druck- und Biegespannungen belastet, die Signalstoffe aktivieren, welche die Knochendichte bestimmen.

So ist Krafttraining auch ein hervorragendes Mittel, um altersbedingten Ermüdungsbrüchen bzw. Knochenbrüchen generell vorzubeugen.

4. Krafttraining und Bewegung erhöhen Selbstregulation (Selbstdisziplin) das Arbeitsgedächtnis und die Konzentration.

Bei Bestleistungen wird der chemische Botenstoff Dopamin ausgeschüttet, was einen positiven Effekt auf das Wohlbefinden und Testosteron hat. 

Wenn man z.B. beim Skateboardfahren einen neuen Trick gelernt hat, bleibt man diszipliniert dran und will den nächsten Trick lernen. 

Im Krafttraining geht es immer um neue Bestleistungen, daher wird oft Dopamin ausgeschüttet, was die Motivation, die Selbstregulation und das Testosteron erhöht.

Viele Trainierende berichten von einer Art Tunnel, in dem sie sich beim Training befinden, einem Zustand der vollen Konzentration. Diese kann auch in anderen Bereichen des Lebens wirksam werden und uns helfen, uns besser bei der Arbeit zu konzentrieren.     

5. Ein gesenkter Blutdruck und bessere Durchblutung – ohne Nebenwirkungen

Krafttraining weitet die Gefäße und senkt den Blutdruck.

Bei gut trainierten Menschen wird dies sichtbar, wenn die dickeren Venen über den Muskeln zu sehen sind.

Sport und vor allem Krafttraining ist die wesentlich gesündere und besser Alternative zu Blutdrucksenkenden Medikamenten.

Denn kein Medikament ist ohne potentielle negative Nebenwirkungen. Beim Krafttraining für den Muskelaufbau sind alle “Nebenwirkungen” positiver Natur.  

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