Was du über Weizen wissen solltest

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Weizen ist ein Getreide das allgegenwärtig ist. Es nicht nur im Gebäck, sondern auch in Teigwaren, Süßigkeiten und wird auch oft vermeintlich getreidefreien Produkten als Bindemittel beigemischt.

Weizen besteht hauptsächlich aus Kohlenhydraten und ein kleiner Anteil des Korns aus Proteinen. Diese Proteine werden unter dem Sammelbegriff Gluten zusammengefasst.

Dieses Gluten – also die Eiweiße im Weizen – können bei vielen Menschen einen sogenannten Blähbauch verursachen und Unwohlsein, Stimmungsschwankungen und Energielosigkeit hervorrufen.

Oft ist es uns gar nicht bewusst. Erst wenn sie für 1-2 Wochen den Weizen komplett aus ihrer Ernährung herausnehmen, merken die Meisten, dass die Verdauung und der Bauch sich super anfühlen.

Das liegt daran, dass diese Weizenproteine (ebenfalls Gerste und Roggen) die Darmschleimhaut entzünden können.

Der Unterschied zwischen den Züchtungen des heutigen Weizens und dem ursprünglichen Weizen von vor 50 Jahren ist, dass das Korn zwar weniger Gluten enthält, doch eine andere Eigenschaft hat sich ebenfalls geändert. Man muss sich Gluten wie ein Gummiband vorstellen.

Die Kraft, die man aufwenden muss, um dieses Gummiband zu verarbeiten ist deutlich höher als bei dem Gluten in den alten Weizensorten. Und diese Stärke des Glutens bereitet unserem Organismus Beschwerden.

Dr. Alessio Fasano, der viel geforscht hat auf diesem Gebiet, meint dazu, dass niemand Gluten verdauen kann. Wir sind dafür enzymatisch einfach nicht ausgelegt. Die Folgen sind je nach Dosis, Häufigkeit und individueller Darmgesundheit und Stand auf dem Spektrum der Glutenunverträglichkeit verschieden.

Ist Gluten wegzulassen für dich relevant? Mache den Selbsttest!

Versuche mal dich für 2 Wochen glutenfrei zu ernähren und achte darauf wie du dich fühlst und wie sich deine Verdauung und die Optik deines Bauchs entwickeln.

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